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Crisis Mapping – ein Modell der Zukunft?

Halle

Crisis Map für Halle (Google, 2013)

Bei den jüngst vergangenen Naturkatastrophen ist insbesondere die enorme Hilfsbereitschaft durch private Organisationen oder Einzelpersonen immer deutlicher geworden. Viele haben dabei das Internet als Medium genutzt, um lokal oder international bei der Organisation oder dem Informationsaustausch zu helfen. Dabei spielen mobile Informationsgeräte eine immer größer werdende Rolle. Plattformen wie Crisis Mapper sammeln, analysieren und stellen Daten in Echtzeit dar, sogar noch während eine Naturkatastrophe anhält. Dazu integrieren Freiwillige Social Media, Crowd Sources und GIS-Tools in ein funktionierendes Netzwerk, das den Nutzern häufig in Form von Karten zugänglich gemacht wird. Beispielsweise werden Tweets, Facebook-Statusmeldungen und Bilder über blockierte Straßen georeferenziert und anschließend auf einer Karte (z.B. Google Maps) eingetragen, die anschließend dazu beitragen den optimalen Weg für Einsatzkräfte zu planen.

Ein Beispiel für die Nutzung von Crisis Maps wird in diesem Video gezeigt. Die dazu gehörige Karte ist hier zu finden.

 

Für weitere Informationen, besuchen Sie bitte:
Crisis Mappers
Big data and crowdsourcing in humanitarian crisis mapping
How crisis mapping saved lives in Haitit (National Geographic)
Beispiele: 
Flood in Halle (Germany);  NSW Bushfires (Australia); 2013 Colorado Floods (USA)

 

Christiane Pyka

Christiane Pyka – Lehr- und Forschungsgebiet Ingenieurhydrologie, RWTH Aachen

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